Lichtkunst

Klarheit durch Coaching und Aufstellungsarbeit

Fotografie
Ein-Personen-Unternehmen in Wien

Ein Businessplan ist die Basis für den Erfolg. Er zeigt deutlich, was auf einen Jungunternehmer zukommt und hilft, Kosten und Risiken einzuschätzen. Der Businessplan des angehenden Fotografen enthielt die vier geplanten Geschäftsbereiche und klare Umsatzziele. Doch fehlte dem Jungunternehmer – frei nach dem kleinen Prinzen – das „Herzstück“ für sein künftiges Erwerbsleben. Er will für sein Fotostudio mehr, als einer von vielen zu sein. Seinen Weg in die Selbständigkeit findet er bei fünf Coaching-Einheiten und Aufstellungsarbeit.

Welche Werte leiten mich? Bin ich mir ihrer bewusst? Sind es überhaupt meine eigenen? Oder habe ich den Glaubenssatz aus meiner Kindheit, dass Arbeiten keinen Spaß machen darf, zu sehr verinnerlicht? Der Fotograf erfuhr, dass Werte und Überzeugungen machtvolle Instrumente sind. Zum Glück lassen sie sich zum Positiven verändern.

Er erschuf sich ein „Bild seiner Zukunft“, in dem er sich als Aussteller in einer großen Galerie sah. Jene Menschen, die seine Ambitionen einst milde belächelten, applaudieren und gratulieren ihm zum Erfolg. Diese Arbeit mit inneren Bildern können alle anwenden, um das Leben zu visualisieren, das sie gerne führen möchten.

Eine systemische Produktaufstellung wurde zu Rate gezogen, als es um die anzusprechenden Kundengruppen ging. Die Aufstellung /Visualisierung erfolgte durch Karten. Der Unternehmer konnte ganz genau feststellen, zu welchen drei Kundengruppen es ihn hinzieht und welche nicht das ersehnte Geschäft bringen werden. Das Erspürte übersetzte er in Worte und entwickelte sein persönliches Alleinstellungsmerkmal. Diese Erkenntnisse arbeitete er in seine Webseite ein.

Als nächstes ging es um die Frage, den Kontakt zu seinen WunschkundInnen herzustellen. Um das zu erreichen, musste er vom Kopf (Intellekt) ins Gefühl wechseln. Eine Aufgabe, bei der ihn seine inneren MentorInnen und HelferInnen unterstützten. So kam er ganz leicht vom Denken ins Fühlen.

Geld und Preis sind auch außerhalb des Businessplans Thema. Die vierte Coaching-Einheit drehte sich um die optimale Preisgestaltung. Hier kam er erneut mit einem Glaubenssatz aus seiner Kindheit in Kontakt, der ihn am finanziellen Erfolg hinderte. Er interpretierte ihn um und verinnerlichte ihn neu: Meine Arbeit darf belohnt werden, sie darf mich wohlhabend machen.

Am Ende des Coachings wusste er über den Kern seines Unternehmertums wesentlich besser Bescheid: Mission Statement, USP, Kundenprofil, Werte, Eigenschaften. Sein Kopf und sein Körper hatten um ein gutes Stück weiter zusammengefunden. Er kann ein erfolgreicher Fotograf sein. Vorausgesetzt, er geht den eingeschlagenen Weg weiter und vertraut darauf, dass es gut weitergeht.
Das war Ende 2012.

Heute arbeitet er mit zunehmendem Erfolg in der angewandten und künstlerischen Fotografie und macht mit seinen Fotos Emotionen und Atmosphären sichtbar.
„Andere haben mich nur fotografiert. Von ihm fühle ich mich zum ersten Mal gesehen“, freut sich eine der Fotografierten über seine Kunst mit dem Licht.