Mediation im öffentlichen Bereich
Konfliktsituationen im öffentlichen Bereich sind dadurch gekennzeichnet, dass Lösungen mit großen Gruppen und unterschiedlichen Machtverhältnissen erarbeitet werden müssen. Meist gibt es eine sachlich komplexe Problemstruktur und eine große Anzahl von differenzierten Interessenslagen (Umwelt, Wirtschaft, Politik, Soziales).
Die daraus resultierenden Spannungsfelder: Beteiligte aus unterschiedlichen Bereichen (Verwaltung, Unternehmen, Institutionen, Bürgerinitiativen, Einzelpersonen) und oft emotional sehr Betroffene, die jedoch selbst wenig Entscheidungskompetenz haben. Meist ist auch noch das Medieninteresse groß.
Hier strukturiert und vorsichtig Interessen zu erörtern und die Lösungsfindung zu begleiten, ist unser Ziel. Das Thema begleitet Mag. Gerda Ruppi-Lang seit 1993 theoretisch (Umweltrecht als Wahlfach im Rahmen des WU-Studiums, Forschungsarbeit zum Thema „UVP und Bürgerbeteiligung in Kanada“) und nun auch als Mediatorin und Vorstandsmitglied des Vereins „moebius – Verein zur Förderung der Mediation im öffentlichen Bereich“.
Beispiele für Mediation im öffentlichen Bereich:
- Infrastruktur & Flächenwidmung
- Tiefgarage
- Flugplatz
- Hochwasserschutzprojekt
- Krisenmanagement Mobilfunk
- Hochspannungsleitung in Kindergartennähe
- Flächenwidmung/Wohnbauprojekt
- Flurbereinigung
- Produktionsbetriebe, Energieversorgung
- Heizkraftwerk
- Bioenergieanlagen
- Steinbruch
- Akku- und Batterieproduktion
- Soziale kommunale, teilweise interkulturelle Konflikte
- Errichtung eines Islamischen Kulturzentrums
- Lärm und andere Probleme im Park
- Lärm und Infrastrukturprobleme Kleingartengebiet/Wohngebiet
- Hofmediationen im Gemeindebau
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Hunde in der Stadt