Mediation bei Unternehmensübergabe/-übernahme
„Wenn der kleine Bruder auch noch ins Unternehmen eintritt und eine Führungs-Rolle einnimmt, geh ich! Mit dem kann man einfach nicht!“
„Jeden Sonntag kracht es, wenn ich beim Mittagessen frage, wann die Eltern nun in Pension gehen.“
„Meine Schwester bekommt die Firma – und was ist mit mir?“
Sollte Ihnen eine derartige Aussage bereits zu Ohren gekommen sein, ist es höchste Zeit, einzulenken. Durch Mediationsgespräche wird Klarheit geschaffen:
Wer ist bereits im elterlichen Unternehmen tätig bzw. möchte dies werden? Und welcher Bereich ist verlockend bzw. vorgesehen? Wie können Aufgabenbereiche sinnvoll verteilt werden? Und wie kann die junge Generation ins Unternehmen hineinwachsen?
Wie sind die Vorstellungen über die Unternehmenszukunft der Familienmitglieder? Wie sieht jeder seine eigene Rolle? Wie geht es den Ehepartnern? Wann ist der richtige Zeitpunkt, sich zurückzuziehen und welche Abgeltungsansprüche gibt es? Inwiefern unterscheiden sich die eigenen Ideen von denen der anderen Familienmitglieder bzw. tritt man in eine Konkurrenzbeziehung? Sind ALLE und ALLES „mitbedacht“?
Klare Vereinbarungen ermöglichen den Weg in eine gemeinsame Zukunft bzw. das Ausscheiden der älteren Generation. Einen Übergabevertrag samt allen notwendigen Regelungen zu erarbeiten, ist nicht immer leicht. Diesen durch einen Notariatsakt vorgelegt zu bekommen, brüskiert die junge Generation. Sich im Vorfeld in Mediationssitzungen über die zahlreichen Details zu einigen, ist das „Um-und Auf“ der gelungenen Übergabe. Die Vertragserstellung durch den Anwalt und die Unterzeichnung beim Notar folgt dann als krönender Akt. Als UnternehmensberaterInnen und MediatorInnen kennen wir den Zündstoff der Besitzübertragung und neuer Führungsverhältnisse und erarbeiten mit Ihnen präventiv schrittweise und zielorientiert für alle Beteiligten passende Vereinbarungen im Rahmen der Unternehmensübergabe.
… damit es gut weitergeht.