Publikationen

Mätzener, Manuela; Schwarz, Guido: Erfolgreiche Betriebsübergabe in Familienunternehmen. Emotionen - Konflikte - Perspektiven. Wien: Linde Verlag 2008. ISBN 978-3-7093-0231-6.

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Ein Familienunternehmen geht von einer Generation an die nächste weiter. Soviel zur Theorie. Die Praxis gestaltet sich freilich anders. Sehr viele Betriebsübergaben gelingen nicht.

Doch das liegt meist nicht an den finanziellen, steuerlichen oder rechtlichen Fragen, sondern ergibt sich aus den betriebswirtschaftlichen und familiären Verstrickungen, die in Familienbetrieben Hand in Hand gehen.
Dass eine Übergabe dennoch gut gelingen kann, zeigen Manuela Mätzener und Guido Schwarz in ihrem praxisorientierten Begleiter. Dabei gehen die beiden AutorInnen vor allem auf die meist vernachlässigten „soft facts“ ein: den Umgang mit Generationskonflikten, die Dynamik zwischen Familie und Unternehmen oder die oft fehlende Perspektive für den Übergeber.

Abgerundet wird die Darstellung durch zahlreiche Lösungsvorschläge für die Praxis.

Stimmen zum Buch
"Ich habe noch nie ein Fachbuch oder Sachbuch gelesen, das so interessant und gut geschrieben war wie Ihres. Es ist mir ein Bedürfnis Ihnen dies zu schreiben. Einen Roman hätte ich nicht schneller gelesen." [Übergeberin]


Wandl, Norbert; Habenicht, Ute: Unternehmensübergabe nachhaltig gestalten.
Den Generationenwechsel zeitgerecht einleiten und durchführen. Wiesbaden: Gabler Verlag 2011. ISBN 978-3-8349-2368-4.

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Das verheiratete AutorInnen-Paar – Norbert Wandl und Ute Habenicht – stellt in diesem Buch eine griechische Tragödie einem Heldinnen-Epos gegenüber.

Anhand dieser beiden Erfahrungsberichte eines Generationenwechsels in zwei unterschiedlichen Familienbetrieben lernt man als LeserIn nach und nach die Herausforderungen und Stolpersteine – aber auch die möglichen Lösungen für eine erfolgreiche Betriebsübergabe kennen. Die beiden sehr lebendig geschilderten Geschichten sind von Fakten begleitet.

Im zweiten Teil des Buches erhält man einen Werkzeugkoffer für die besten Lösungen und kann sich ein Drehbuch für ein glückliches Ende erlesen – fast wie im Film. Fehlt dann nur noch die praktische Umsetzung im eigenen Unternehmen.


Nagy, Thomas J., Lalouschek, Wolfgang (Hrsg.): BURNOUT – Ring of Fire. Multiprofessionelle Stress- und Burnout-Prävention. Klosterneuburg: MeisterKlasse Publishing House. ISBN 978-3-9502164-6-2

Bei einem Burnout führt – wenn überhaupt – der erste Weg zu einer Ärztin oder einem Psychotherapeuten. Doch greift dieser Ansatz oft zu kurz, denn manche Schwierigkeiten – etwa Schulden oder Probleme mit einem Fremdwährungskredit genauso wie mit einem geschiedenen Partner – lassen sich nicht mit Medikamenten behandeln. Und Gespräche mit dem Therapeuten helfen nicht bei rechtlichen Fragen.

In diesem Buch kommt ein disziplinübergreifendes ExpertInnenteam zu Wort, die unterschiedlichste Aspekte rund um das Thema Burnout abdecken – seien es medizinische, arbeitsrechtliche oder betriebs- und volkswirtschaftliche Folgen. Die ifub-Geschäftsführerin Mag. Gerda Ruppi-Lang beleuchtet die Bedeutung von Mediation in der Burnout-Prävention.

Dieses Buch zeigt, dass die einzelnen Disziplinen miteinander verwoben sind. Es ist daher naheliegend, sich bei der Burnout-Prävention auf mehreren Gebieten schlau zu machen bzw. mehrere ExpertInnen zu Rate zu ziehen.
 


Niedostadek, André (Hrsg.): Praxishandbuch Mediation. Ansatzpunkte und Impulse für den öffentlichen Bereich. Stuttgart: Richard Boorberg Verlag. ISBN 978-3-415-04463-0

Wo liegen die Chancen und die Grenzen von Mediation? Antwort darauf gibt dieses umfassende Werk, das sich in fünf Kapitel gliedert. Von den Grundlagen der Mediation erstreckt sich der Bogen über Arbeitsfelder und Praxisberichte (z.B. Umweltmediation oder Mediation im Verkehrs- und Kommunalbereich) und gerichtsinterne Mediation. Letztere zielt vor allem darauf ab, auf kostspielige Gerichtsverfahren verzichten zu können bzw. diese möglichst kurz zu halten. Abgerundet wird das Buch mit einem Blick auf die Perspektiven von Mediation und mit Erfahrungsberichten aus Österreich und der Schweiz. Das Praxishandbuch wendet sich an Mediationsinteressierte aus allen Bereichen, insbesondere an Führungskräfte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Verwaltungen, Ministerien und öffentlichen Unternehmen.

Die ifub-Geschäftsführerin, Mag. Gerda Ruppi-Lang, hat den Beitrag „Mediation im öffentlichen Bereich in Österreich“ im letzten Kapitel des Buches mitverfasst.